Impulse

Täglich neue Gedanken und Bilder laden hier zum Verweilen und Betrachten ein

November

Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten. (Schiller)

Ein guter Kopf ist viel wert, aber ein liebevolles Herz ist tausendmal wichtiger.

Vieles geht in der Welt verloren, weil man es zu geschwind für verloren gibt.

Enttäuschung ist Ent-Täuschung.

Wenn Gott einen Baum umhauen läßt, so sorgt er schon dafür, daß seine Vögel auf einem andern nisten können. (Lavater)

Honig wohnt in jeder Blume, Freude an jedem Orte, man muß nur, wie die Biene, sie zu finden wissen. (Heinrich von Kleist).

Ruhe und Ruhm sind selten gute Freunde. (Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere).

Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, das macht unser Schicksal aus. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Glück und Glas, wie leicht bricht das. (Deutsches Sprichwort)

Dem Zuschauer ist keine Arbeit zu schwierig.

Allen Leuten recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.

Ohne das Gebet des Herzens ist das Gebet der Lippen ein unnützes Gemurmel. (Martin Luther)

Den Löwen freut’s, dass ihm der Bär gehorcht, nicht, dass ihn Hund und Katze König schimpfen. (Theodor Körner)

Ein gutes Gewissen ist eine eherne Mauer. (Robert Wood Williamson)

Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an. (Sokrates)

Was die Ebbe mitnimmt, bringt die Flut wieder. (aus Afrika)

Mein Spielen ist Lernen, mein Lernen ist Spielen. (Hieronymus van Alphen)

Es kann gar nicht schaden, wenn man uns einmal über uns selbst nachdenken macht. (Johann Wolfgang von Goethe)

Sei du selber die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst. (Mahatma Ghandi)

Lesen ist das wichtigste Werkzeug der Selbstkultur. (Anton E. Schönbach)

In jedem Menschen ist Sonne - man muß sie nur zum Leuchten bringen. (Sokrates)

Im Garten des Lebens ist Humor der beste Dünger.

Das Reisen lehrt Toleranz. (Benjamin Disraeli)

Die sicherste Mauer einer Stadt ist der Friede. (Aus dem Languedoc)

Erst studieren, dann kritisieren!

O hätte ich Flügel wie Tauben, dass ich wegflöge und Ruhe fände! (Psalm 55, 7b)

Oktober

Arbeite, als ob Du kein Geld verdienen müsstest. Liebe, als ob Du nie verletzt wurdest. Tanze, als ob niemand Dir zusieht. (Irisches Sprichwort)

Besser einen Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach. (Deutsches Sprichwort)

Der Tag des Sturms ist nicht der Tag, das Dach zu decken. (Irisches Sprichwort)

Gutes Werkzeug, halbe Arbeit. (aus Ungarn)

Man muss einen Fehler mit Anmut rügen und mit Würde bekennen. (Schiller)

Hab Sonne im Herzen! (unbekannt)

Man soll Gott in dem finden und lieben, was er uns gerade gibt. (Dietrich Bonhoeffer)

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch seine Gedanken. Tiere haben keine dummen.

Der Mensch hat zwei Ohren und nur einen Mund – warum hört er nicht doppelt soviel, wie er redet?

Wie der Gärtner, so der Garten (Hebräisches Sprichwort)

Von zwei Übeln wähle keines.

Der Sommer räumt dem Herbst das Feld und der Herbst dem Sommer die Felder. (Deutsches Sprichwort)

Selig ist der Mensch, der mit sich selbst in Frieden lebt. Es gibt auf Erden kein größeres Glück. (Matthias Claudius)

Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding. Wer kann es ergründen? (Jeremia 17, 9)

Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Die Eitelkeit hat das Gaspedal erfunden, die Klugheit die Bremse. (Weisheit der Aborigines)

Staunen, das ist der Same des Wissens! (Francis Bacon)

Das beliebteste Haustier der Deutschen hat nur ein Bein: das halbe Hähnchen. (unbekannt)

Wo Kaffee serviert wird, da sind Anmut, Freundschaft und Fröhlichkeit! (Ansari Djerzeri Hanball Abd-al-Kadir)

Ein Buch ist ein Blumenbeet, das keinen Herbst kennt. (unbekannt)

Das beste Kapital: die Zeit! Die beste Bank: die Ewigkeit! (M. Bettina Kolb)

Wer am Werk ist, sieht sich selber nicht. (Nikolai Leskow)

Wenn alle hinken, meint jeder, er ginge richtig.

Wer Menschen kennenlernen will, der studiere ihre Entschuldigungsgründe. (Friedrich Hebbel)

Der Stein prüfet das Gold, das Gold die Leute. (Deutsches Sprichwort)

Spielende Kinder sind lebendig gewordene Freuden. (Friedrich Hebbel)

Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit. (Lin Yutang)

Ein Wort, geredet zu rechter Zeit, ist wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen. (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kapitel 25, Vers 11)

Es lohnt sich schon, etwas Schweres auf sich zu nehmen, wenn man es einem Menschen damit leichter macht. (Stefan Zweig)

Das Schiff muß ins Wasser, aber das Wasser darf nicht ins Schiff.

Ein geschlossenes Buch ist nur ein Klotz. (Thomas Fuller)

September

Wer im Leben kein Ziel hat, verläuft sich. (Abraham Lincoln)

Der Herbst ist der Frühling des Winters. (Henri de Toulouse-Lautrec)

Für den einsamen Wanderer ist selbst ein Lied ein Gefährte. (aus der Mongolei)

Viele Wasser können die Liebe nicht auslöschen noch die Ströme sie ertränken. (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kapitel 8, Vers 7a)

Das Lied hat Flügel. (Emanuel Geibel)

Birnen muss man im Herbst schütteln. (Ovid)

Wer sich nützlich macht, hat kaum noch Zeit, sich wichtig zu machen. (Deutsches Sprichwort)

Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freude ist doppelte Freude.

Faulheit ist die Mutter aller Erfindungen. (Curt Goetz)

Lieber einen bunten Teller als eine trübe Tasse. (unbekannt)

Vertraue die Vergangenheit Gottes Gnade an, die Gegenwart seiner Liebe und die Zukunft seiner Fürsorge. (Augustinus)

Blau ist grüner als gelb. (unbekannt)

Jedes Menschen Herz spricht eine andere Sprache und sucht den, der sie versteht.

Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht, manche müssen gesagt werden.

Auch das schönste Grün wird einmal Heu. (Deutsches Sprichwort)

In der Stille passiert viel mehr als im Lärm.

Geduld ist das Schwert der Klugen.

Sorgen im Herzen bedrückt den Menschen, aber ein freundliches Wort erfreut ihn.  (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kapitel 12, Vers 25)

Nichts kann den Menschen so stärken als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt. (Harnack)

Willst du deinen Traum verwirklichen, dann erwache. (Rudyard Kipling)

Wer ein Herz für die Schönheit hat, findet Schönheit überall. (Gustav Freytag)

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)

Mehr sein als scheinen

Nimm Dir Zeit, freundlich zu sein, es ist der Weg zum Glück. (irischer Segenswunsch)

Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens; aber eine lügenhafte bringt Herzeleid.  (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kapitel 15, Vers 4)

Mögest du immer einen Blick haben für die Sonne, die durch dein Fenster fällt; und nicht für den Staub, der auf ihnen liegt. (irisches Schrichwort)

Nirgends strapaziert sich der Mensch so sehr, wie bei der Jagd nach Erholung. (Laurence Sterne)

Reisen ist oft nichts anderes, als die Flucht vor sich selbst. Aber das Ich holt dich immer ein. (Otto von Leixner)

Welches Tier wäre so verrückt, nach seiner Flucht zu den Ketten zurückzukehren, die es zerbrochen hat? (Horaz)

Der Mensch ist dem Menschen ein Rätsel; wie wunderbar, daß er ihm dennoch Freund sein kann.

August

Man kann mit der Zunge lügen, aber nicht mit den Augen. (Weisheit der Aborigines)

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. (Die Bibel, Prediger, Kapitel 3, Vers 1)

Die Wahrheit leidet oftmals mehr unter der Hitze ihrer Verteidiger als unter den Argumenten ihrer Gegner. (Will Rogers)

Wer hinter anderen herläuft, wird sie niemals überholen. (Michelangelo)

Wenn du nicht willst, daß man es erfährt, dann tue es auch nicht.

Wer überall Fehler sieht, wird wenig Freude haben.

Was die Seife für den Körper, das ist das Lachen für die Seele.

Wenn du deine Träume erfüllt sehen willst, darfst du nicht schlafen.

Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.  (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kap. 4, Vers 23)

Viele Menschen sind nur deswegen einsam, weil sie Dämme bauen statt Brücken.

Wenn dich jemand um einen Fisch bittet, lehre ihn das Fischen! (Weisheit der Aborigines)

Aus kleinen Dingen Freude zu gewinnen ist eine Kunst, die wenige beherrschen. (Weisheit der Aborigines)

Wirf deine alten Schuhe nicht weg, ehe du neue hast. (Weisheit der Aborigines)

Je öfter du fragst, wie weit du zu gehen hast, desto länger scheint die Reise. (Weisheit der Aborigines)

Man kann ein Fest auch ohne Schwelgereien feiern. (Seneca)

Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler erst eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Menschwerden ist eine Kunst. (Novalis)

Phantasie ist wichtiger als Wissen. (Albert Einstein)

Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben. (Marie von Ebner-Eschenbach).

Der eigentliche Reichtum ist der Reichtum an Beziehungen. (Martin Bernhardt)

Nicht was wir beginnen zählt, sondern was wir vollenden.

In jedem Menschen ist Sonne – man muss sie nur zum Leuchten bringen. (Sokrates)

In einem dankbaren Herzen herrscht ewiger Sommer. (Celia Thaxter)

Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele. (Augustinus)

Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit. Das Geld, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft. (Rousseau)

Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an. (Sokrates)

Wiederholung ist die Mutter des Lernens. (Rußland)

Er war ein Mann wie ein Baum; man nannte ihn Bonsai.

Versuche nicht, Stufen zu überspringen. Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht. (Paula Modersohn-Becker, deutsche Malerin)

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Unter tausend Lügen klingt eine Wahrheit wie ein falscher Ton.

Juli

Nimm aus dem Leben der Menschen die Liebe, dann hast du der Welt die Sonne entrissen. (Ambrosius)

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: sobald man aufhört, treibt man zurück.

Im Garten des Lebens ist Humor der beste Dünger. (unbekannt)

Zu viele Befehle verwirren den Hund. (Tanganjika)

Was die Raupe »Ende der Welt« nennt, nennt der Rest der Welt „Schmetterling“. (Laotse)

Weisheit erwerben ist besser als Gold und Einsicht erwerben edler als Silber. (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kap. 16, Vers 16)

Freue dich mit mir! Es ist so traurig, sich allein zu freuen. (Gotthold Ephraim Lessing)

Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst! (Matthias Claudius)

Jeder eine Welt für sich

Bergab läuft ein Wagen immer am schnellsten.

Musik ist nicht nach den Sternen greifen, sondern sie haben. (Marion Häberle)

Alles Große kommt aus der inneren Stille.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten.  (nach der Bibel, Hosea, Kap. 8, Vers 7)

Die Wahrheit gleicht dem Himmel und die Meinung den Wolken. (Joseph Joubert)

Nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit ist das Gegenteil von Liebe. (unbekannt)

Die Kunst des Schenkens besteht darin, einem Menschen das zu geben, was er sich nicht kaufen kann. (A. A. Miles)

Reiche und Arme begegnen einander; der HERR hat sie alle gemacht. (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kap. 22, Vers 2)

Was die Erde befällt, befällt auch die Kinder der Erde. (Indianische Weisheit)

Spatzen putzen ihren Schnabel an dem Zweig, auf dem sie sitzen. (aus Estland)

Die Tage werden gewogen, nicht gezählt.

Wenn du einsam bist, suche jemanden, der noch einsamer ist. Ihr werdet einander trösten, miteinander aufbrechen und die Welt verändern. (Johannes Paul II)

Man kann unter einem Dache wohnen und doch um mehr als ein Weltmeer voneinander getrennt sein. (Peter Rosegger)

Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich: sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist. (Abraham Lincoln)

Klein ist das Eichhörnchen – aber es ist kein Sklave des Elefanten. (aus Nigeria)

Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen. (Gilbert Keith Chesterton)

Es ist ein seltsamer Fehler, das, was vor unseren Füßen liegt, in den Wolken zu suchen. (nach Arthur Schopenhauer)

Gedenke der Quelle, wenn du trinkst. (aus China)

Mit dem Sparen hat man zu lange gewartet, wenn nichts mehr da ist. (Martin Luther)

Die Phantasie ist die schönste Tochter der Wahrheit, nur etwas lebhafter als die Mama. (Carl Spitteler)

Einfachheit ist das Resultat der Reife. (Friedrich Schiller)

Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten. (Matthias Claudius)

Juni

Diamanten muss man finden und nicht suchen. (Adolf Woermann)

Spare nicht mehr als du dir leisten kannst. (Helene Bernhardt)

Gehalten

Höflichkeit ist ein Kapital, das den reicher macht, der es ausgibt. (Iran)

Talent allein ist ein rohes Stück Metall; der Fleiß prägt es erst und bestimmt seinen wahren Wert. (Ernst Barlach)

Du kannst die Sonne nicht scheinen lassen, aber du kannst dich von dem entfernen, was Schatten auf dein Leben wirft. (Charles Haddon Spurgeon)

Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte einnimmt. (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kap. 16, Vers 32)

Der Pessimist ist ein Mensch, der an alle Türen klopft, aber keine aufmacht.

Du kannst dein Leben weder verlängern noch verbreitern, nur vertiefen.

Die Kunst des Lehrens ist die Kunst, entdecken zu helfen. (unbekannt)

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. (Jean Paul)

Lege das Ruder erst aus der Hand, wenn das Boot an Land ist. (aus Gabun)

Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.

Eh dass man einen Unzufriedenen zankt, entfernt ihm lieber erst den Dorn, woran er krankt. (Carl Spitteler)

Blick ins Weite

Bäume, die in die Höhe und Breite wachsen, müssen auch tiefere Wurzeln haben, sonst wirft sie der nächste Sturm um. (Friedrich von Bodelschwingh)

Setze dich nicht mit den Menschen auseinander, setze dich mit ihnen zusammen.

Rhythmus der Stille

Selbst eine Schnecke bewegt ein Haus. (Marion Bernhardt)

Weisheit und Tugend sind zwei Räder an einem Wagen. (aus Japan)

Drum grüße jeden Zwerg auf Erden, er könnt‘ mal Dein Direktor werden. (unbekannt)

Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen aneinander vorüber. (Augustinus)

Wer ein gutes Gewissen hat, kann auch ein schlechtes Gedächtnis haben.

Nicken des Kopfes rudert nicht das Boot. (aus Irland)

Die Dinge, die sich heute vor unseren Augen abspielen, zerstören nicht meinen Glauben an Gott, aber restlos meinen Glauben an den Menschen.

Wende dein Gesicht immer der Sonne zu; dann fallen die Schatten hinter dich.

Ärger ist eine Säure, die ihren Behälter stärker zerfrißt als das, worüber man sie ausschüttet.

Nichts öffnet jemandem die Augen so gut wie Reisen, gleichviel wohin. (Japan)

Wer alles bloß um Geld tut, wird bald um Geld alles tun. (Thurner)

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.

Mai

Wahrheit und Liebe werden nie Gegensätze sein, weil die höchste und vollkommenste Form der Liebe die Liebe zur Wahrheit ist. (Papst Paul VI)

Ein kleines Leck läßt ein großes Schiff sinken.

Wie würde Gott als der Ewige bekannt, wenn kein Glanz von ihm ausginge? Denn es gibt kein Geschöpf, das nicht irgendeinen Strahl hätte, sei es das Grün oder der Samen, die Blüten oder die Schönheit. (Hildegard von Bingen).

Die Vergangenheit wird in der Gegenwart bewältigt.

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken. (Isaac Newton)

Im Mai sind alle Blätter grün, im Mai sind alle Kater kühn. Drum wer ein Herz hat, fasst sich eins, und wer sich keins fasst, hat auch keins. (Otto Julian Bierbaum, auch Martin Möbius)

Wer die Wahrheit sucht, muss sie auch ertragen können. (China)

Wenn wir alle erste Geige spielen wollten, würden wir nie ein Orchester zusammenbekommen. (Robert Schumann)

Wer mit dem Strom schwimmt, weiß nicht, wie reißend er ist.

Wer warten muss, dem scheint ein Augenblick ein Jahr. (China)

Auch die höchsten Türme fangen beim Fundament an.

Wer einen Freund ohne Fehler sucht, bleibt ohne Freund.

Über die Fehler meines Freundes rede ich nur mit ihm selbst. (Diderot)

Man muß sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man hat.

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.

Was wächst, macht keinen Lärm.

Wer lange schläft, wacht zu spät auf.

Wo jedermann geht, wächst kein Gras.

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. (Karl Valentin)

Der Mensch kann auf den höchsten Gipfel steigen, aber er kann nicht lang dort verweilen. (Bernhard Shaw)

Das gute an den Tieren ist, daß sie nicht so viel reden. (Thornton Wilder)

Zeit ist Liebe, die ich für etwas oder für jemanden habe. (P. Schüle)

Aus der Stille erwächst die wahre Aktivität.

Alle großen Worte machen noch nicht eine kleine Tat. (Albrecht Goez)

Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück. (Johann Wolfgang von Goethe)

Es kommt nicht darauf an, wie der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt.

Um einen fröhlichen Tag zu erleben muß man einen fröhlichen Tag erwarten. (Waldemar Bonsels)

Erwarte das Glück, aber vergiß nicht, ihm die Tür zu öffnen.

Es sind nicht die ganz großen Freuden, die am meisten zählen, es kommt darauf an, aus den kleinen viel zu machen. (Jean Webster)

Der Mensch muß jeden Tag etwas haben, worauf und woran er sich freut. (Hermann Bezzel)

Gott gebe mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. (Friedrich Christoph Oetinger)