Impulse

Täglich neue Gedanken und Bilder laden hier zum Verweilen und Betrachten ein

Juli

Wenn du einsam bist, suche jemanden, der noch einsamer ist. Ihr werdet einander trösten, miteinander aufbrechen und die Welt verändern. (Johannes Paul II)

Man kann unter einem Dache wohnen und doch um mehr als ein Weltmeer voneinander getrennt sein. (Peter Rosegger)

Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich: sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist. (Abraham Lincoln)

Klein ist das Eichhörnchen – aber es ist kein Sklave des Elefanten. (aus Nigeria)

Die Rätsel Gottes sind befriedigender als die Lösungen der Menschen. (Gilbert Keith Chesterton)

Es ist ein seltsamer Fehler, das, was vor unseren Füßen liegt, in den Wolken zu suchen. (nach Arthur Schopenhauer)

Gedenke der Quelle, wenn du trinkst. (aus China)

Mit dem Sparen hat man zu lange gewartet, wenn nichts mehr da ist. (Martin Luther)

Die Phantasie ist die schönste Tochter der Wahrheit, nur etwas lebhafter als die Mama. (Carl Spitteler)

Einfachheit ist das Resultat der Reife. (Friedrich Schiller)

Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten. (Matthias Claudius)

Juni

Diamanten muss man finden und nicht suchen. (Adolf Woermann)

Spare nicht mehr als du dir leisten kannst. (Helene Bernhardt)

Gehalten

Höflichkeit ist ein Kapital, das den reicher macht, der es ausgibt. (Iran)

Talent allein ist ein rohes Stück Metall; der Fleiß prägt es erst und bestimmt seinen wahren Wert. (Ernst Barlach)

Du kannst die Sonne nicht scheinen lassen, aber du kannst dich von dem entfernen, was Schatten auf dein Leben wirft. (Charles Haddon Spurgeon)

Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte einnimmt. (Die Bibel, Sprüche Salomos, Kap. 16, Vers 32)

Der Pessimist ist ein Mensch, der an alle Türen klopft, aber keine aufmacht.

Du kannst dein Leben weder verlängern noch verbreitern, nur vertiefen.

Die Kunst des Lehrens ist die Kunst, entdecken zu helfen. (unbekannt)

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. (Jean Paul)

Lege das Ruder erst aus der Hand, wenn das Boot an Land ist. (aus Gabun)

Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.

Eh dass man einen Unzufriedenen zankt, entfernt ihm lieber erst den Dorn, woran er krankt. (Carl Spitteler)

Blick ins Weite

Bäume, die in die Höhe und Breite wachsen, müssen auch tiefere Wurzeln haben, sonst wirft sie der nächste Sturm um. (Friedrich von Bodelschwingh)

Setze dich nicht mit den Menschen auseinander, setze dich mit ihnen zusammen.

Rhythmus der Stille

Selbst eine Schnecke bewegt ein Haus. (Marion Bernhardt)

Weisheit und Tugend sind zwei Räder an einem Wagen. (aus Japan)

Drum grüße jeden Zwerg auf Erden, er könnt‘ mal Dein Direktor werden. (unbekannt)

Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen aneinander vorüber. (Augustinus)

Wer ein gutes Gewissen hat, kann auch ein schlechtes Gedächtnis haben.

Nicken des Kopfes rudert nicht das Boot. (aus Irland)

Die Dinge, die sich heute vor unseren Augen abspielen, zerstören nicht meinen Glauben an Gott, aber restlos meinen Glauben an den Menschen.

Wende dein Gesicht immer der Sonne zu; dann fallen die Schatten hinter dich.

Ärger ist eine Säure, die ihren Behälter stärker zerfrißt als das, worüber man sie ausschüttet.

Nichts öffnet jemandem die Augen so gut wie Reisen, gleichviel wohin. (Japan)

Wer alles bloß um Geld tut, wird bald um Geld alles tun. (Thurner)

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.

Mai

Wahrheit und Liebe werden nie Gegensätze sein, weil die höchste und vollkommenste Form der Liebe die Liebe zur Wahrheit ist. (Papst Paul VI)

Ein kleines Leck läßt ein großes Schiff sinken.

Wie würde Gott als der Ewige bekannt, wenn kein Glanz von ihm ausginge? Denn es gibt kein Geschöpf, das nicht irgendeinen Strahl hätte, sei es das Grün oder der Samen, die Blüten oder die Schönheit. (Hildegard von Bingen).

Die Vergangenheit wird in der Gegenwart bewältigt.

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken. (Isaac Newton)

Im Mai sind alle Blätter grün, im Mai sind alle Kater kühn. Drum wer ein Herz hat, fasst sich eins, und wer sich keins fasst, hat auch keins. (Otto Julian Bierbaum, auch Martin Möbius)

Wer die Wahrheit sucht, muss sie auch ertragen können. (China)

Wenn wir alle erste Geige spielen wollten, würden wir nie ein Orchester zusammenbekommen. (Robert Schumann)

Wer mit dem Strom schwimmt, weiß nicht, wie reißend er ist.

Wer warten muss, dem scheint ein Augenblick ein Jahr. (China)

Auch die höchsten Türme fangen beim Fundament an.

Wer einen Freund ohne Fehler sucht, bleibt ohne Freund.

Über die Fehler meines Freundes rede ich nur mit ihm selbst. (Diderot)

Man muß sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man hat.

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.

Was wächst, macht keinen Lärm.

Wer lange schläft, wacht zu spät auf.

Wo jedermann geht, wächst kein Gras.

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. (Karl Valentin)

Der Mensch kann auf den höchsten Gipfel steigen, aber er kann nicht lang dort verweilen. (Bernhard Shaw)

Das gute an den Tieren ist, daß sie nicht so viel reden. (Thornton Wilder)

Zeit ist Liebe, die ich für etwas oder für jemanden habe. (P. Schüle)

Aus der Stille erwächst die wahre Aktivität.

Alle großen Worte machen noch nicht eine kleine Tat. (Albrecht Goez)

Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück. (Johann Wolfgang von Goethe)

Es kommt nicht darauf an, wie der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt.

Um einen fröhlichen Tag zu erleben muß man einen fröhlichen Tag erwarten. (Waldemar Bonsels)

Erwarte das Glück, aber vergiß nicht, ihm die Tür zu öffnen.

Es sind nicht die ganz großen Freuden, die am meisten zählen, es kommt darauf an, aus den kleinen viel zu machen. (Jean Webster)

Der Mensch muß jeden Tag etwas haben, worauf und woran er sich freut. (Hermann Bezzel)

Gott gebe mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. (Friedrich Christoph Oetinger)